Archiv für Dezember, 2010

Baron Münchhausens Rückkehr zu Pferde nach Wien am Sylvesterabend des Jahres 1751

Posted in Gemischtes, Musik with tags on 31. Dezember 2010 by floatingisle

…und machte dabei artig die ganze Schule durch…

Prost, lieber Werther…

Posted in Gemischtes, Musik on 26. Dezember 2010 by floatingisle

Heute abend habe ich mich dabei ertappt, wie ich zu mir selber sprach: „Noch ein Glas Sekt, lieber Werther?“; unwillkürlich musste ich lachen, schenkte dann aber doch großzügig ein.  Noch mit der Flasche in der Hand begab ich mich anschließend ins Schlafzimmer. Als ich am großen Flurspiegel vorbei kam, erblickte ich mein Spiegelbild und nutzte diese letzte Gelegenheit, mit einer treuen Seele anzustoßen.

The night Xmas fell to earth

Posted in Gemischtes, Musik on 24. Dezember 2010 by floatingisle

Some of you might say, there is no such thing as Xmas. But the signs are clear and cannot be ignored. Aliens brought it from the far regions of space, about 2000 years ago; now it is established on earth to control our minds and turn us into zombie-like slaves for their sinister plans…

scary Xmas to everyone

as long as you are still free…

Secret Places

Posted in Gemischtes, Musik on 21. Dezember 2010 by floatingisle

A small collection of three short ambient tracks…

The Hanging Tree

Friendly Ghost River

Northern Lights

The Christmas Incident (Festwochen Teil 3)

Posted in Gemischtes, Musik on 12. Dezember 2010 by floatingisle

Feliz Navidad (Festwochen Teil 2)

Posted in Love, Robot, Musik with tags , , on 5. Dezember 2010 by floatingisle

„Nervige Weihnachten“, wünschen Love, Robot

Steamhorse Productions

Posted in Gemischtes, Musik on 5. Dezember 2010 by floatingisle

Hey Harold,

Dein Brief hat mich glücklicherweise erreicht. Samantha sagt, ein total irrer Typ, der sie mit seinem Bart und seiner Mütze an ihren Großvater aus Deutschland erinnerte, hat ihn in ihrem Loft zugestellt. Sie war völlig durcheinander. Sie behauptete, er habe plötzlich mitten in ihrer Küche vor ihr gestanden und ihr mit einem Lächeln den Brief ausgehändigt. So plötzlich wie er erschienen ist, sei er dann auch wieder verschwunden – allerdings durch die Abzugshaube über dem Herd. Naja, keine Ahnung, was ich von der Geschichte halten soll. Samantha ist seit dem Dreh für „JAWS vs Psycho“ völlig neben der Spur. Ich meine, sie versetze sich zu sehr in ihre Rollen hinein. Das macht sie noch ganz nervös. Jedenfalls bin ich froh, trotz der widrigen Umstände von dir zu lesen.

Ich selber habe alle Hände voll zu tun. Auf einer Cocktailparty bin ich über Samanthas Produzenten mit dem Regisseur Smut Kashinsky bekannt gemacht worden. Ihm gehört eine kleine Firma namens Steamhorse Productions, die sich auf „galante Kurzfilme“ spezialisiert hat. Kaum dass er sich mir vorgestellt hatte, bot er mir auch schon an, Soundtracks für seine Filme zu schreiben. Ich habe natürlich die Gelegenheit ergriffen und sofort zugesagt.

Die Storyboards zu Kashinskys Filmen sind betont minimalistisch gehalten – er selber bevorzugt allerdings das Wort „existentialistisch“. Die Hauptcharaktere sind immer junge Herren der gehobenen Gesellschaft, die in plötzlicher Liebe zu Handwerkern oder Handlungsreisenden entbrennen. Die Kulissen dazu bilden üppig ausgestattete Villen und Swimmingpools, aber auch Werkstätten, Tankstellen und dunkle Hinterhöfe. Das ganze sei nicht ohne politischen Zündstoff im puritanischen Amerika, wie Kashinsky nicht müde wird mir zu erklären. Nun, davon habe ich keine Ahnung. Du weißt: aus der Politik halte ich mich heraus.

Eines Nachmittags hat er mich eingeladen, mit ihm die Dreharbeiten zu besuchen. Ich war jedoch gezwungen abzulehnen, da ich noch kurzfristig einen Saxophonisten engagieren wollte; er sollte eine gewisse sinnliche Note in die Musik bringen. „Vielleicht ein anderes Mal“, vertröstete ich meinen neuen Gönner, der nun sichtlich enttäuscht wirkte. Die nächsten Tage habe ich meine Zeit damit verbracht, einige eher dezent groovende Melodien zu schreiben und habe sie schließlich Kashinsky vorgespielt. Er hat mir dabei entweder nur zugenickt oder mich etwas befremdlich von der Seite angeschaut, aber nie ernsthaft Einwände erhoben. Ich habe den Eindruck, dass die Musik ihn nicht wirklich interessiert. Aber dafür bezahlt er gutes Geld. Ich habe also freie Hand.

Zwei der besten Tunes habe ich gleich unter den Werktiteln der Filme auf unsere Seite gestellt. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, sie zu übersetzen. Dafür hatte ich auch nicht die Zeit, denn Kashinsky produziert in der Woche eine halbes Dutzend dieser Sreifen. Und so bin ich gezwungen, mich allein durch den Klang ihrer Titel inspirieren lassen…

Steamhorse Productions present „Suburbian Slackers“

Steamhorse Productions present „Twinks of the 80´s“

Ich hoffe, du kommst bald nach LA. Hier winken Geld und Ruhm. Vielleicht genug, um endlich unsere Schulden zu begleichen,

Alex