Archive for the Mersher Category

Mersher II – Yachtclub

Posted in Mersher, Musik with tags , , on 24. Juni 2012 by floatingisle

Mershers Büro

Posted in Mersher, Musik on 14. Mai 2012 by floatingisle

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Mersher setzt seinen ganzen Charme ein

Posted in Mersher, Musik on 20. April 2012 by floatingisle

Disput mit dem Türsteher

Posted in Mersher, Musik on 30. Juli 2011 by floatingisle

„Du kommst hier nicht rein!“

„Sagt wer?“

Mersher im Hotelfoyer

Posted in Mersher, Musik on 31. Oktober 2010 by floatingisle

Die Flügeltüren des Schlosses öffnen sich knarrend, als Mersher die altehrwürdige Empfangshalle von Oddwood Manor betritt.  Die Rezeption auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes ruft ihm die lästigen Anmeldeformalitäten ins Gedächtnis, lustlos schickt er sich an, den Raum zu durchqueren. Seine Gestalt spiegelt sich in den polierten Harnischen antiker Rüstungen, die Reflektionen geben ihm ein stummes Geleit.

Hinter ihm fällt die schwere Tür ins Schloss, der Luftzug stimmt im Kronleuchter einen klirrenden Gruß an – Mershers Laune bessert sich zusehends. Im Überschwang betätigt er die Portiersklingel ein wenig zu beherzt, unter lautem Klingen löst sich eine Feder und springt in eine entfernte Ecke des Raumes. Diesen Faupax zunächst ignorierend, wartet Mersher auf den Portier, der allerdings auch nach längerer Wartezeit nicht erscheinen will. Unter den vorwurfsvollen Blicken der Jagdtrophäen überkommt ihn ein jähes Unbehagen – er weiß, dass nichts geschehen wird, solange er das Missgeschick nicht aus der Welt geschafft hat.

Eilig durchmisst er den Saal, seine Spiegelbilder halten Schritt. Doch er kommt zu spät, das Bauteil ist bereits im dichten Flor des Teppichs versunken. Auf den Knien rutschend wühlt er sich durch das Labyrinth der Ornamente, eine auffällige Musterung führt ihn ans Ende des Läufers. Als er aufschaut, findet er sich zu Füßen einer alten Standuhr wieder, deren Haupt sich in der Höhe des Raumes zu verlieren scheint. Das Zifferblatt erregt Mershers Aufmerksamkeit: es ist doch noch gar nicht halb fünf! Vorsichtig öffnet er die Frontscheibe, vorsichtig dreht er die Zeiger um einige Stunden zurück.

Während er noch von der Mechanik eingenommen ist, belebt sich das Foyer hinter ihm auf merkwürdige Art und Weise: aus den Tiefen des Teppichs erhebt sich das gesuchte Metallteil, mit einem gewaltigen Satz verschwindet es in der Glocke des Portiers – zu hören ist jedoch nichts. Schemenhafte Figuren treten auf: ein Dienstmädchen mit Schürze und Staubwedel, ein Ober mit Tablett; schließlich betritt der Portier – rückwärtsgehend – durch eine Tür hinter der Theke den Saal und nimmt seine Position am Empfang ein. Geräuschvolles Räuspern. „Wie kann ich ihnen behilflich sein, Sir?“, schnarrt es vom anderen Ende des Raumes. Mersher fährt herum – die vormals glänzenden Rüstungen sind staubbedeckt, er steht dem Portier allein gegenüber.

Mersher ermittelt

Posted in Mersher, Musik on 27. September 2010 by floatingisle

Am Morgen nach dem Mord sitzt Mersher im Speisesaal des Schlosses. Bei einem späten Frühstück fasst er den Vorsatz, die Ermittlungen mit einem Rundgang durch das Gemäuer zu beginnen. Natürlich  nicht, ohne zunächst großzügig nachzubestellen. Während er auf seine zweite Portion wartet, lauscht er dem Geklapper des Geschirrs in der angrenzenden Küche, Lichtstrahlen fallen durch die bleiverglasten Fenster und fangen sich im Rauch seiner Zigarette: „Das Unsichtbare sichtbar zu machen… alle Wetter!“. Da er alleine speist, gibt es niemanden der ihn in seinem Nachsinnen stören könnte – ob der bevorstehenden Ermittlungen öffnet er seinen Geist.

Auf seinem Weg durch die labyrinthartigen Zimmerfluchten und Korridore des Schlosses nimmt er mit archäologischem Gespür jede Information in sich auf, denn  „… so wie sich der Tathergang in die Umgebung einprägt, und dort noch etliche Zeit später nachzuweisen ist, nehmen die äußeren Umstände auch Einfluss auf den Charakter des Mordes.  Man denke an die erhabenen Spitzbögen gothischer Architektur. Man denke an die Rafinesse mittelalterlicher Folter. Mord ist selten eine Einbahnstraße…“. Die hohen Teppiche dämpfen Mershers Schritte, von draußen dringt das Geräusch einer Heckenschere herein. Auch das gute Essen zeigt seine Wirkung, Mersher wird schläfrig und setzt sich auf ein antikes Möbel. Von dort aus studiert er die ihn umgebenden Kleinodien: die Motive verschlissener Gobelins,  die staubbedeckten Gemälde alter Meister, die geschnitzten Intarsien des Tischbeins zu seinen Füßen lassen Vorahnungen über die Natur des Verbrechens in ihm aufsteigen.

Das Geheimnis von Oddwood Manor

Posted in Mersher, Musik on 20. Juni 2010 by floatingisle

Mersher versucht die Strapazen seiner letzten Abenteuer beim Bergwandern in Schottland zu vergessen. Standesgemäß residiert er dabei auf Oddwood Manor, das erst kürzlich zu einem Hotel umgebaut wurde.  Sein wohlverdienter Urlaub erfährt allerdings jäh eine dramatische Wendung, als der hochadelige Schlossherr tot im Burggraben gefunden wird. Eine erste Untersuchung  ergibt jedoch, dass der Alte mitnichten ertrunken ist: der neue Fall erweist sich nur vordergründig als Mord – hinter den Mauern des Schlosses verbirgt sich ein Geheimnis von kosmischer Bedeutung.

Um im Milieu des verschrobenen Hotelpersonals ermitteln zu können, muss Mersher selbst zum Kauz werden – glücklicherweise kommt dies seinem Naturell sehr entgegen. Doch er bleibt erfolglos und auch die Befragung der Gäste ergibt keine Hinweise. Und Mersher wäre nicht Mersher, wenn er sich nicht die Logik zunutze machen würde: Da er als einziger Tatverdächtiger übrig bleibt, ermittelt er von nun an ausschließlich gegen sich selbst – die Jagd beginnt.

Die bizarren und unerklärlichen Phänomene in der Raum-Zeit-Struktur des Schlosses kommen ihm dabei sehr zupass.

When you have eliminated the impossible, whatever remains, however improbable, must be the thruth.

A. C. Doyle